Was sind Ölabscheider?

Ölhaltiges Abwasser, wie es an Tankstellen, Schrottplätzen, bei der Reinigung von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen in Waschanlagen und Werkstätten anfällt, muss über einen Ölabscheider gereinigt werden. Laut Anhang 49 der Abwasserverordnung ist ein Grenzwert von 20 mg/l Kohlenwasserstoffe (Öl) für die Einleitung in die Kanalisation (Indirekteinleitung) einzuhalten. Für die Indirekteinleitung wird eine Genehmigung gemäß §58 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) benötigt.
Der Ölabscheider, oder auch Benzinabscheider genannt, wird offiziell gemäß den Normen EN 858 und DIN 1999-100 als Leichtflüssigkeitsabscheider bezeichnet. Durch seine Konstruktion werden die aufschwimmenden Leichtflüssigkeiten (Öl, Kraftstoffe) zurückgehalten und gespeichert. Die Funktion kann der folgenden Zeichnung entnommen werden.

 

 

 

Bei Erreichung der maximalen Ölspeichermenge verhindert ein selbsttätige Verschlusseinrichtung (Schwimmer), dass Öl in den Ablauf gelangt. Zusätzlich kann der Betreiber mittels einer optionalen Ölwarnanlage optisch und akustisch über den maximalen Ölstand informiert werden.
Hinter dem Ölabscheider kann in einem Probenahmeschacht eine Probe des gereinigten Abwassers genommen werden zur Analyse auf Kohlenwasserstoffe im Rahmen der vorgeschriebenen Wartung.
Die Größe des Ölabscheiders wird über die anfallende Abwassermenge berechnet und in der entsprechenden Nenngröße (NS = nominal size) angegeben. Bei der Bemessung der Abscheideranlage wird auch die erforderliche Größe des Schlammfangs ermittelt.

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